Basement Saints

Dreckiger Hammond-Rock aus den wilden Siebzigern: laut, knurrend und alles andere als subtil
ROCK’N’ROLL • SOUTHERN ROCK • BLUESROCK │ Gitarre, Hammondorgel und Schlagzeug, keine Bassgitarre: Diese Besetzung räumt mit der Legende von Gitarre, Bass und Schlagzeug als heiliger Dreifaltigkeit des Rock’n’Roll auf. Ausgezeichnet mit dem Jugendförderpreis der Stadt Grenchen, mit erfolgreichem Crowdfunding für «Get Ready» und einem Sound, der nach wilden Siebzigern, Southern Rock, klingelnden Ohren und rasendem Herzen klingt, bringt das Trio die Live-Wucht direkt ins Jetzt.
Line-up:
Anton Delen – Guitar & Vocals
Robby Keys – Hammond & Vocals
Simon Molly – Drums
«…ob eine Schweizer Band guten Southern Rock machen kann – BASEMENT SAINTS können!» (Rocknews)
«Die Live-Atmosphäre, die das Trio hier auf Platte eingefangen hat, ist ansteckend und beeindruckend.» (Artnoir)
«Vergesst Retro, vergesst den Vergleich mit den frühen Heeps und Purple, das ist Jetzt-Rock» (Metalfactory)
Basement Saints ist die sogenannte heilige Dreifaltigkeit des Rock’n’Roll völlig egal. Gitarre, Bass und Schlagzeug: So lautet die Legende. Diese Band taucht ohne Bassisten auf, mit einer knurrenden Hammondorgel und zwei Leslie-Lautsprechern, als wäre die Subtilität irgendwann um 1973 gestorben. Das Ganze wirkt direkt aus den wilden Siebzigern entsprungen: Die Spuren der 70er und des Southern Rock sind allgegenwärtig – laut, dreckig und unübersehbar.
Gegründet wurde Basement Saints 2012; laut Kofmehl wurde die Band in einem ehemaligen Bandraum von Krokus zum Leben erweckt. Musiziert wurde zunächst als Duo. 2014 vervollständigte ein Schlagzeuger die Band, mit Produzent Reto Burrell entstand aus gesammelten Riffs, Grooves und Texten die erste EP «Free Souls». Der Song «Brother» wurde bei einem Spiel der Gamingkonsole X-Box im Werbetrailer verwendet.
2015 erhielt die Band den Jugendförderpreis der Stadt Grenchen; im gleichen Zeitraum lief die Crowdfunding-Kampagne für das erste Album erfolgreich: CHF 10’681, 106 Prozent des Ziels, 96 Backer, abgeschlossen am 16. Dezember 2015. «Get Ready» folgte 2016, danach Tourneen durch mehrere Länder. Kofmehl nennt Deutschland, Spanien und einen Auftritt am Montreux Jazz Festival; 2017 erschien «Bohemian Boogie», 2021 nach einer Neuformation «STIMULATION».
Mit «Down South» ist der aktuelle Sound auf den Punkt gebracht. Rocknews hört «viel Blues, viel Rock, viel Retro», eine raue Stimme, eine dominante Orgel, powervolle Songs und beim Titeltrack «richtig dreckige Gitarrenarbeit». Artnoir beschreibt, wie nach dem Ausstieg eines Gitarristen nicht ein weiterer Saitenhexer dazukam, sondern Robert «Robby» Keys an der Hammondorgel – «und auf einmal war der Sound perfekt».
Live hinterlässt ein Konzert laut offizieller Biografie ein leichtes Gefühl der Erschütterung: falsches Jahrzehnt, klingelnde Ohren, rasendes Herz. Metalfactory berichtete 2025 in Seon von neunzehn Songs in zwei Sets, von «Night Owl», «Sunflower Seeds», «Buccaneer», «Boots» und «House Of The Rising Sun» – und nannte das Resultat «eine Zelebrierung des besten Rock, den man spielen kann».
