Bettina Castaño & Alderbuebe - Kulturfabrik INDUSTRIE36 Rorschach
Wo live zählt. Mitten in Rorschach. Genügend Parkplätze direkt auf Areal.

Bettina Castaño & Alderbuebe

Bettina Castaño & Alderbuebe
Datum Freitag, 13. November 2026
BEGINN 20.00 Uhr
ORT Rorschach, INDUSTRIE36
Tür-/Kassaöffnung 19.00 Uhr
STATUS In Vorbereitung

Feurige andalusische Tanzkunst im Dialog mit uriger Appenzeller Streichmusik

FLAMENCO • VOLKSMUSIK • WORLD │ Ausgezeichnete internationale Tanzkunst führt dieses Programm in ein präzises Wechselspiel mit Appenzeller Streichmusik: Kastagnetten und Hackbrett, rhythmische Fussarbeit und Geige, Cajón, Akkordeon und Bass reagieren aufeinander. Ausserrhoder Kulturpreis und Werkbeitrag treffen auf Volksmusikpartner mit Goldenem Violinschlüssel und Prix Walo. Im Zentrum steht eine Begegnung, die aus Tanz Körpermusik macht und aus Tradition Bewegung.

Bettina Castaño – Flamencotanz, Zapateado, Cajón, Kastagnetten
Walter Alder – Hackbrett, Klavier
Michael Bösch – Violine
Willi Valotti – Akkordeon
Annemarie Knechtle – Bass

«Sie tanzt Flamenco an der Weltspitze.» (dance! dance!)
«Und so ist ihre Kunst auch für das Publikum nicht nur was fürs Auge, sondern erreicht weit tiefere Dimensionen, kann das Herz berühren.» (Nürtinger Zeitung, Jürgen Gerrmann)
«Ihre internationale Karriere verzeichnet bisher rund 50 eigene Bühnenprogramme, in denen sie die Flamenco-Tradition mit Musik aus anderen Kulturen in Dialog bringt.» (Appenzeller Zeitung)

«Flamenco & Appenzell» ist kein Nebeneinander zweier Folkloren, sondern ein Bühnenprogramm, das aus einer konkreten künstlerischen Idee entstanden ist: Die Anregung ging von Bettina Castaño aus; die Alderbuebe waren laut Programmtext sogleich begeistert. Seither begegnen sich auf der Bühne andalusische Tanzkunst und Appenzeller Streichmusik nicht als Gegensätze, sondern als rhythmische Partner.

Im Zentrum steht Bettina Castaño. Sie bringt Tanz, Kastagnetten, Cajón und rhythmische Fussarbeit in direkten Kontakt mit Hackbrett, Geige, Akkordeon und Bass. Die Appenzeller Seite antwortet mit «kernigen Rhythmen» und «getragenen Melodien»; die Tanzseite setzt Körper, Rhythmus und Bühnenpräsenz dagegen. So entsteht jene «rassige Melodik, kunstvolle Rhythmik und körperliche Ästhetik», die der Programmtext als Symbiose beschreibt.

Die Besonderheit liegt gerade darin, dass Bettina Castaño nicht vor Appenzeller Musik tanzt, sondern diese Musik körperlich weitertreibt. Das Hackbrett wird nicht exotische Farbe, die Geige nicht Begleitspur, die Handorgel nicht Kulisse: Alles greift ineinander. Kastagnetten und Hackbrett verschmelzen, Fussrhythmus und Streichmusik treten in einen Dialog, und die Musik öffnet sich von ursprünglicher Appenzeller Volksmusik bis zu internationalen Einflüssen.

Dass dieses Programm von Bettina Castaños internationaler Arbeit her gedacht ist, zeigt ihre Biografie: Sie lebt seit mehr als dreissig Jahren in Sevilla, leitet das Flamencoprojekt Schweiz, hat über 50 Bühnenprogramme entwickelt und trat unter anderem beim Lucerne Festival, Rheingau-Musikfestival, Menuhin Festival Gstaad, Kuhmo Chamber Festival, der Bienal de Arte Flamenco Sevilla, in der Oper Kairo, im Museo Guggenheim Bilbao, in der Philharmonie Bratislava und im National Center for Performing Arts in Mumbai auf.

Die Auszeichnungen schärfen den Rang dieser Begegnung: Bettina Castaño erhielt 1996 den kantonalen Kulturpreis von Appenzell Ausserrhoden und 2019 einen Werkbeitrag der Ausserrhodischen Kulturstiftung. Auf Seiten der Alderbuebe stehen unter anderem Walter Alders Goldener Violinschlüssel 2008 sowie Willi Valottis Prix Walo 1999 und Goldener Violinschlüssel 2003.

castano-flamenco.com
alderbuebe.com