Kulturfabrik Industrie36 Archives - Kulturfabrik INDUSTRIE36 Rorschach
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Kulturfabrik Industrie36

Nicole Bernegger

Roher Vintage-Soul, Americana-Wärme und ein Album, das graue Tage vergoldet

SOUL | Das aktuelle Album «Alchemy» nimmt die Idee der Verwandlung musikalisch ernst: Aus Soul, Retro Pop und Americana entsteht ein warmer, roher und zugleich eleganter Bandsound mit internationaler Ausstrahlung. Im Zentrum stehen nicht blosse Stimmgewalt oder Nostalgie, sondern Wärme, Tiefe, Gefühl und Klasse – getragen von einer eingespielten Soul-Family, die Vintage-Appeal in die Gegenwart holt.

«Die zehn Songs lassen denn auch deutlich spüren, dass hier eine eingeschworene Truppe am Werk ist – entsprechend formidabel ist das Resultat.» (Musikbüro Basel)
«Ihre Stimme ist dabei mal nah und intim, mal raumfüllend – aber immer mit einer Mischung aus Kraft und Wärme.» (SRF «Swissmade»)
«Nicole Bernegger – das ist eine herausragende Stimme, das ist eine markante Band, das ist Americana Soul made in Switzerland.» (SRF 3 punkt CH)

Line-up:
Nicole Bernegger – Lead Vocals
Marco Nenniger – Bass
Florian Haas Schneider – Drums
Stefan Strittmatter – Gitarre
Yves de Groot – Wurlitzer/Hammond
Nza Smith – Backing Vocals
Steffi Klär – Backing Vocals

Nicole Bernegger und ihre Band spielen Soul mit roher Kraft, warmem Vintage-Schimmer und einer Eleganz, die tief in Americana-Soul verwurzelt ist. Es geht nicht um blosse Powerlines und grosse Gesten, sondern um Wärme, Tiefe, Gefühl und jene stilvolle Selbstverständlichkeit, die entsteht, wenn eine eingespielte Band gemeinsam atmet.

Das aktuelle Album «Alchemy» stellt die Idee der Verwandlung ins Zentrum. Der Titeltrack trägt die Botschaft «You’re an alchemist turning grey days into gold…» und öffnet damit einen Klangraum, in dem Soul, Hoffnung, Groove und positive Energie zusammenfinden. «Alchemy» ist kein abstraktes Schlagwort, sondern das musikalische Bild für einen Moment, der sich auf der Bühne, im Zusammenspiel und in der Stimme in etwas Leuchtendes verwandelt.

Klanglich führt das Album Indie-Soul, Retro Pop und Americana Soul zusammen. Die Songs tragen internationale Weite, bleiben aber unmittelbar und organisch. Federnde Drums, erdige Basslinien, warme Wurlitzer- und Hammond-Farben, Gitarren mit Charakter und vielstimmige Backings formen einen Sound, der roh, lebendig und zugleich elegant wirkt.

Live wird daraus ein intensiver, groovender Bandmoment. Die Soul-Family verwandelt Vintage-Appeal in Gegenwart, rohe Energie in Wärme und ein Konzert in einen gemeinsamen Raum aus Bewegung, Gefühl und Glanz. Hier zeigt sich, was «Alchemy» meint: nicht Nostalgie, sondern Verwandlung; nicht blosse Stimmgewalt, sondern Tiefe, Klasse und musikalische Präsenz.

Nicole Bernegger gewann die erste Staffel von «The Voice of Switzerland», erhielt den Swiss Music Award als «Best Breaking Act National» und den Prix Walo als «Best Newcomer». Ihre Single «No Matter» erreichte Platz eins der Schweizer iTunes-Charts, das Debütalbum «The Voice» stieg auf Platz 3 der Schweizer Albumcharts ein und erreichte Goldstatus. Mit «Alchemy» schreibt sie diese Geschichte als selbstbewusste Bandkünstlerin weiter — soulig, warm, roh und ganz im Jetzt.

nicolebernegger.com

Climax Blues Band

Blues, Funk und Soul mit Welthit-Glanz und 50 Jahren «Couldn’t Get It Right»

BLUES • FUNK • SOUL | Über fünf Jahrzehnte Bühnengeschichte, ein Sound aus Blues, Soul, Funk und Rock und ein Welthit als Fixpunkt: «Couldn’t Get It Right» erreichte Rang 3 der US-Billboard-Hot-100 und Rang 10 der Official UK Singles Chart. 2026 wird der Song mit einer neuen Version, einer 5-Track-EP und der «Evolution Tour» durch Deutschland, Belgien und die Schweiz gefeiert; «Hands Of Time» stieg laut Tourpartner auf Rang 1 der Amazon Hot New Release Downloads und Rang 3 der iTunes Blues Charts.

«Ein warmer, immergrüner Ausschnitt purer Pop-Genialität.» (Classic Rock / Louder)
«Ein mutiger Schritt nach vorn.» (Get Ready To Rock!)
«Musikalisch war es wie ein Treffen mit einem alten Freund.» (At The Barrier)

Line-up:
George Glover – Keyboards, Backing Vocals
Scott Ralph – Gesang, Gitarre, Trompete/Brass, Songwriting
Dan Machin – Gitarre
Chris Aldridge – Saxofon
Neil Simpson – Bass
Roy Adams – Schlagzeug

Climax Blues Band entstand Ende der 1960er-Jahre in Stafford, zuerst als Climax Chicago Blues Band. Aus dem frühen Blues-Ansatz entwickelte sich ein Sound, der Blues, Soul, Funk, Rock und Jazz-Verbindungen zusammenführt. Der internationale Durchbruch kam mit «Couldn’t Get It Right», einem Song aus dem Album «Gold Plated», der in Grossbritannien Rang 10 erreichte und in den USA bis auf Rang 3 stieg.

Nach dem Tod des Gründers und Frontmanns Colin Cooper im Jahr 2008 blieb der Auftrag, die Band weiterzuführen, ausdrücklich Teil der Geschichte. George Glover steht seit 1981 an den Keyboards; Roy Adams und Neil Simpson kamen um 1990 dauerhaft dazu. «Hands Of Time» brachte 2019 neues Originalmaterial, laut Tourpartner 13 neue Songs, Rang 1 in den Amazon Hot New Release Downloads und Rang 3 der iTunes Blues Charts.

Die aktuelle Besetzung verbindet lange Kontinuität mit jüngeren Kapiteln: Scott Ralph kam 2023 als Leadstimme dazu, Dan Machin übernahm 2022 die Gitarrenaufgaben, Chris Aldridge bringt Saxofon und weitere Holzbläserfarben ein. 2026 setzt die Band das Jubiläum von «Couldn’t Get It Right» mit einer 5-Track-EP fort; darauf stehen «Sweep Up The Light», «Muddy Boots», «Facing My Fear», «Brand New Toy» und «Couldn’t Get It Right» in einer 50th Anniversary Edition mit Ruby Turner.

Die «Evolution Tour 2026» führt durch Belgien, Deutschland und die Schweiz, darunter Dornach und Chur. Das Programm steht damit zwischen Katalog und Gegenwart: der Welthit als Jubiläum, neue Songs im Set und eine Besetzung, die laut offizieller Seite weiterhin aus Blues, Soul, Funk und Rock arbeitet.

climaxbluesband.com

DUB SPENCER & TRANCE HILL – Live in surround – Mixed by Umberto Echo

Handgespielter Dub im Surround-Rausch zwischen Trance, Bassdruck und Echo-Kaleidoskop

PSYCHEDELIC DUB • REGGAE • ELEKTRO | Das Schweizer Quartett verbindet handgespielten Dub mit Trance, Rock, Jazz und elektronischen Klangräumen. Der Ruf reicht über 400 Konzerte in Europa hinaus; das Debüt «Nitro» wurde von Riddim zum «Dub-Album des Monats» gekürt, «The Clashification Of Dub» erreichte Platz 2 der US-College-Radio-Charts. 2025/26 führt «Synchronos» den analogen Live-Sound in Surround-Clubs: ohne Backing-Tracks, mit Bassdruck, Echo und Dolby-Atmos-Perspektive.

«Mit ‹Synchronos› ist der Band eine Punktlandung gelungen.» (dubblog)
«Eine Band also, die organisch Brücken schlägt und nicht verkrampft in Dogmen verharrt.» (Irieites.de)
«Das Album knüpft an den Vorgänger ‹Imago Cells› an und führt dessen Idee konsequent weiter.» (Riddim)

Line-up:
Michael Bucher — Gitarre
Marcel «Masi» Stalder — Bass
Julian Dillier — Schlagzeug, Perkussion
Philipp Greter — Keyboards, Orgel, Electronics, Dubs
Umberto Echo — Sounddesign, Live-Surround-Mix

Dub Spencer & Trance Hill wurden 2003 von Marcel «Masi» Stalder gegründet. Nach fünf selbst vertriebenen EPs nahm Echo Beach die Formation unter Vertrag; das Album «Nitro» erhielt Bestnoten und wurde von Riddim zum «Dub-Album des Monats» gekürt. 2006 formierte sich die Besetzung neu, Philipp Greter wurde als Keyboarder und Produzent prägend für die weiteren Veröffentlichungen.

Mit «Return Of The Supercops», «Riding Strange Horses» und «The Clashification Of Dub» entwickelte die Band ihren eigenen Weg zwischen Spaghetti-Western-Monsterdub, Pop-Dubifikationen und instrumentalem, psychedelischem Dub weiter. «The Clashification Of Dub» erreichte in den USA Platz 2 der College-Radio-Charts; die Zusammenarbeit mit Umberto Echo führte 2012 zu «Too Big To Fail» und 2013 zum Live-Album «Live In Dub & The Victor Rice Remixes».

2014 folgte «Burroughs In Dub» zum 100. Geburtstag von William S. Burroughs, mit offizieller Unterstützung der William S. Burroughs Foundation. Später erweiterten «Physical Echoes», «Deep Dive Dub», «Christmas In Dub», «Tumultus II» und «Imago Cells» den Radius zwischen elektronischem Dub, psychedelischen Strukturen, schweren Grooves und klanglichen Cut-ups.

Das aktuelle Album «Synchronos» erschien am 17. Oktober 2025 bei Echo Beach auf CD, LP, digital und als Dolby-Atmos-Mix. Alle Stücke wurden live eingespielt; keine computergesteuerten Backing-Tracks oder Loops tragen den Sound. Die Musik setzt Dub, Trance, Dance, Techno, Rock und Jazz neu zusammen und legt den Fokus auf hypnotisch wiederholende Grooves. Auf der Tour 2025/26 wird das Material in ausgewählten Clubs live in Surround gemischt.

dubspencer.com

Justina Lee Brown

Preisgekrönter Afro-Funk, Soul und Blues zwischen Nigeria, Europa und Afrobeats

FUNK • SOUL • BLUES | Best Songwriter Winner 2025 bei den Blues Music Awards Switzerland, Swiss Blues Award Winner 2024 und mit «Lost Child» Gewinnerin der Best Selfproduced Blues-CD 2023: Die in Europa lebende nigerianische Afro-Funk-, Soul- und Blues-Stimme folgt mit «Echoes of Home» nach. Das sechste Studioalbum ehrt nigerianische Wurzeln und verbindet Afrobeat, Afro-Fusion, Highlife und Soul zu einem warmen, modernen Sound; Herkunft, Identität und musikalische Heimat stehen im Zentrum.

«Tief emotionale Texte sowie ein traumhaftes Gespür für die spannendsten Stil- und Spielarten der schwarzen Musik prägen den Sound.» (JAZZ’N’MORE)
«Echoes of Home ist ein wichtiger Schritt in der musikalischen Selbstfindung der Ausnahmesängerin.» (Bluesnews.ch)
«Sie hat eine gute Bühnenpräsenz mit afrikanischen Tänzen und Kontakt mit dem Publikum.» (JazzBlues.EU)

Line-up:
Justina Lee Brown — Gesang
Carlo Menet — Gitarre
Lou Luis Cruz — Bass
Christian Bosshard — Schlagzeug

Justina Lee Brown, geboren als Justina Ogunlolu, ist eine in Europa lebende nigerianische Afro-Funk-, Soul- und Blues-Sängerin, Songwriterin und Entertainerin. Auf der offiziellen Website wird «Echoes of Home» direkt mit zwei aktuellen Auszeichnungen angekündigt: Best Songwriter Winner 2025 bei den Blues Music Awards Switzerland und Swiss Blues Award Winner 2024. 2024 schrieb sie als erste Afrikanerin Geschichte, die den Swiss Blues Award gewann; 2025 folgte die Auszeichnung als Best Songwriter.

Der Weg dahin führt über mehrere Stationen der europäischen Bluesszene: Mit ihrer Schweizer Band gewann sie 2019 die Swiss Blues Challenge, erreichte 2020 in Memphis die Halbfinals der International Blues Challenge und belegte 2022 am europäischen Blues-Summit in Malmö den zweiten Rang. «Lost Child» wurde zudem von der Swiss Blues Society als Best Selfproduced Blues-CD 2023 geführt.

Mit «Echoes of Home» führt Justina Lee Brown ihre musikalischen Linien zusammen. Bluesnews.ch schreibt, sie habe zu Beginn ihrer Karriere mit Afrobeat-Klängen die Hitparaden in Nigeria gestürmt und sich später mit Blues, Soul, Funk und Gospel in Europa einen Namen gemacht. Auf dem neuen Album fügt sie diese Wege zusammen: «Mit Echoes of Home schliesst Justina Lee Brown einen Kreis in ihrem kreativen Schaffen.»

Die Kompositionen liess sie laut Bluesnews.ch in Nigeria von dortigen Musikern und Produzenten vertonen; in Zürich wurden sie zusammen mit David Stauffacher editiert und abgemischt. Alle Gesangsspuren inklusive der Chöre wurden von ihr selbst eingesungen. Die 13 Songs plus 3 Bonustracks erzählen Geschichten, sprechen Probleme an und führen laut Bluesnews.ch die Tradition afrikanischer Griots und amerikanischer Blues-Künstler weiter.

Moods Zürich beschreibt «Echoes of Home» als Werk über Herkunft, Identität und musikalische Heimat zwischen Kontinenten. Die Musik sei tief in westafrikanischen Traditionen verwurzelt, zugleich offen für globale Sounds und moderne Einflüsse. Damit folgt auf «Black and White Feeling» und «Lost Child» ein Album, das die nigerianischen Wurzeln, Afrobeat, Afro-Fusion, Highlife und Soul in den Mittelpunkt stellt.

Basement Saints

Dreckiger Hammond-Rock aus den wilden Siebzigern: laut, knurrend und alles andere als subtil

ROCK’N’ROLL • SOUTHERN ROCK • BLUESROCK │ Gitarre, Hammondorgel und Schlagzeug, keine Bassgitarre: Diese Besetzung räumt mit der Legende von Gitarre, Bass und Schlagzeug als heiliger Dreifaltigkeit des Rock’n’Roll auf. Ausgezeichnet mit dem Jugendförderpreis der Stadt Grenchen, mit erfolgreichem Crowdfunding für «Get Ready» und einem Sound, der nach wilden Siebzigern, Southern Rock, klingelnden Ohren und rasendem Herzen klingt, bringt das Trio die Live-Wucht direkt ins Jetzt.

Line-up:
Anton Delen – Guitar & Vocals
Robby Keys – Hammond & Vocals
Simon Molly – Drums

«…ob eine Schweizer Band guten Southern Rock machen kann – BASEMENT SAINTS können!» (Rocknews)
«Die Live-Atmosphäre, die das Trio hier auf Platte eingefangen hat, ist ansteckend und beeindruckend.» (Artnoir)
«Vergesst Retro, vergesst den Vergleich mit den frühen Heeps und Purple, das ist Jetzt-Rock» (Metalfactory)

Basement Saints ist die sogenannte heilige Dreifaltigkeit des Rock’n’Roll völlig egal. Gitarre, Bass und Schlagzeug: So lautet die Legende. Diese Band taucht ohne Bassisten auf, mit einer knurrenden Hammondorgel und zwei Leslie-Lautsprechern, als wäre die Subtilität irgendwann um 1973 gestorben. Das Ganze wirkt direkt aus den wilden Siebzigern entsprungen: Die Spuren der 70er und des Southern Rock sind allgegenwärtig – laut, dreckig und unübersehbar.

Gegründet wurde Basement Saints 2012; laut Kofmehl wurde die Band in einem ehemaligen Bandraum von Krokus zum Leben erweckt. Musiziert wurde zunächst als Duo. 2014 vervollständigte ein Schlagzeuger die Band, mit Produzent Reto Burrell entstand aus gesammelten Riffs, Grooves und Texten die erste EP «Free Souls». Der Song «Brother» wurde bei einem Spiel der Gamingkonsole X-Box im Werbetrailer verwendet.

2015 erhielt die Band den Jugendförderpreis der Stadt Grenchen; im gleichen Zeitraum lief die Crowdfunding-Kampagne für das erste Album erfolgreich: CHF 10’681, 106 Prozent des Ziels, 96 Backer, abgeschlossen am 16. Dezember 2015. «Get Ready» folgte 2016, danach Tourneen durch mehrere Länder. Kofmehl nennt Deutschland, Spanien und einen Auftritt am Montreux Jazz Festival; 2017 erschien «Bohemian Boogie», 2021 nach einer Neuformation «STIMULATION».

Mit «Down South» ist der aktuelle Sound auf den Punkt gebracht. Rocknews hört «viel Blues, viel Rock, viel Retro», eine raue Stimme, eine dominante Orgel, powervolle Songs und beim Titeltrack «richtig dreckige Gitarrenarbeit». Artnoir beschreibt, wie nach dem Ausstieg eines Gitarristen nicht ein weiterer Saitenhexer dazukam, sondern Robert «Robby» Keys an der Hammondorgel – «und auf einmal war der Sound perfekt».

Live hinterlässt ein Konzert laut offizieller Biografie ein leichtes Gefühl der Erschütterung: falsches Jahrzehnt, klingelnde Ohren, rasendes Herz. Metalfactory berichtete 2025 in Seon von neunzehn Songs in zwei Sets, von «Night Owl», «Sunflower Seeds», «Buccaneer», «Boots» und «House Of The Rising Sun» – und nannte das Resultat «eine Zelebrierung des besten Rock, den man spielen kann».

www.basementsaints.com

Harold López-Nussa Trio

Jazz-Avantgarde trifft auf mehrere Epochen kubanischer Musikgeschichte

LATIN JAZZ | Seit dem Gewinn der renommierten Montreux Jazz Piano Competition 2005 wächst die internationale Fangemeinde in Jazz und darüber hinaus. Das neue Blue-Note-Kapitel verbindet Jazz-Avantgarde mit mehreren Epochen kubanischer Musikgeschichte: folklorische, populäre und klassische Elemente, Improvisation, Live-Energie und Studio-Ideen werden zu einer zugänglichen, lebensbejahenden und auffallend ausgearbeiteten Vision für die Zukunft des Latin Jazz.

Line-up:
Harold López-Nussa – Klavier
Thibaud Soulas – Kontrabass
Ruy Adrián López-Nussa – Schlagzeug

«Einer der Begabtesten seiner Generation.» (Le Monde)
«Die grossartige Musik sprach Körper und Herz an.» (London Jazz News)
«Die Freude, die von der Bühne kam, war ansteckend.» (All About Jazz)

Der kubanische Pianist und Komponist Harold López-Nussa baut seit über zwei Jahrzehnten sein internationales Publikum im Jazz und darüber hinaus auf. Der Gewinn der renommierten Montreux Jazz Piano Competition 2005 markierte den entscheidenden Schub; Konzertquellen nennen zusätzlich den ersten Preis und den Publikumspreis beim Solo-Piano-Wettbewerb in Montreux.

In Havanna in eine Musikerfamilie hineingeboren, spiegelt seine Musik die ganze Breite kubanischer Tradition: folklorische, populäre und klassische Elemente sowie die Offenheit der Improvisation. Mit dem Blue-Note-Debüt «Timba a la Americana», produziert von Michael League, begann ein neues Kapitel nach dem Umzug von Kuba nach Frankreich; «Nueva Timba» führt diese Linie als Vision für die Zukunft des Latin Jazz weiter.

Auf «Nueva Timba» treffen Jazz-Avantgarde und mehrere Epochen kubanischer Musikgeschichte aufeinander. Das Album wurde im Pariser Club Le Duc des Lombards aufgenommen und danach im Studio geformt: als Live/Studio-Hybrid, der die Kraft des Konzerts mit klanglicher und konzeptueller Studioarbeit verbindet. Inhaltlich erzählt die Musik von Ortswechsel, Heimweh, Trauer und dem Weg zurück zu Helligkeit; Blue Note beschreibt das Ergebnis als zugänglich, lebensbejahend und auffallend ausgearbeitet.

Die aktuelle Trioform konzentriert diese Musik auf Klavier, Kontrabass und Schlagzeug. Beim Bray Jazz Festival 2026 trat das Trio mit Thibaud Soulas am Bass und Ruy Adrián López-Nussa am Schlagzeug auf; auch das Wiener Konzerthaus führt die Besetzung mit Harold López-Nussa, Thibaud Soulas und Ruy López-Nussa. Das Programm reicht von Ruy Adriáns «Guajira» über «Mal du Pays» und «Tierra Mia» bis zu Benny Morés «Bonito y Sabroso» und «Funky».

All About Jazz hörte im Mai 2026 ein aufgeladenes, feierliches Set: Clave-Rhythmen, pulsierende Bass-Grooves und scharfe Klaviermotive bildeten den Rahmen für Soli aller drei Musiker; die rollenden Improvisationen des Leaders wurden als mühelos melodisch und rhythmisch prägnant beschrieben. Der Schlussapplaus hielt noch an, als die Musiker die Bühne verliessen.

haroldpiano.com

Asep Stone Experience – A Tribute to Jimmy Hendrix

Hendrix-Alive-Show zwischen Blues-Rock, Psychedelic Rock und eigenem Songmaterial

ROCK TRIBUTE SHOW │ Vom ersten Festivalauftritt mit sechzehn Jahren vor 20’000 Menschen in Bandung bis zur Zürcher Hendrix-Alive-Show: Das Trio verbindet Blues-Rock, Psychedelic Rock, Tribute-Repertoire und eigenes Songmaterial. 2004 war ein gemeinsamer Auftritt mit einem originalen Hendrix-Bassisten live auf BBC zu hören; danach fiel der Satz «the closest thing to Hendrix». Heute reicht das Programm von Songs des Meisters bis zu Blues-, Funk- und Rockklassikern aus den 50er- bis 70er-Jahren.

«Ein unvergesslicher Moment voller Symbolik. Asep Stone zollte seinem Helden ein grosses Tribute.» (Rock At Night)
«Mit diesen Hippie-Good-Vibes war Asep Stone schlicht unschlagbar und brillant.» (Rock At Night)
«Jimi Hendrix lässt grüssen» (Bäckstage.ch)

Asep Stone Experience ist die Zürcher Hendrix-Alive-Show um den Gitarristen und Sänger Asep Nugraha. Die Biografie führt nach Bandung: geboren 1968, Gitarre seit der Kindheit, bis zu 18 Stunden täglich im Selbststudium, mit sechzehn Jahren der erste Auftritt am «Gladiator Rocks Festival» vor 20’000 Zuschauern. Mit achtzehn Jahren folgte das one-way Ticket nach England, nur mit Gitarre, kleinem Verstärker und wenigen Kleidern im Gepäck.

In Grossbritannien tourte er mit seiner eigenen Band «Stone Free». 2004 wurde er eingeladen, gemeinsam mit dem originalen Hendrix-Bassisten Noel Redding an einer Jimi-Hendrix-Auktion aufzutreten; das Konzert wurde live auf BBC übertragen. Nach diesem Konzert nannte Redding ihn «the closest thing to Hendrix». 2007 zog es ihn nach Zürich. Von hier aus spielt er mit der «Asep Stone Experience Show» und eigener Musik Konzerte auf der ganzen Welt.

Line-up:
Asep Nugraha – Gitarre, Gesang
Marcel Ricklin – Bass
Joe Mahone – Schlagzeug

asepstone.com

Bettina Castaño & Alderbuebe

Feurige andalusische Tanzkunst im Dialog mit uriger Appenzeller Streichmusik

FLAMENCO • VOLKSMUSIK • WORLD │ Ausgezeichnete internationale Tanzkunst führt dieses Programm in ein präzises Wechselspiel mit Appenzeller Streichmusik: Kastagnetten und Hackbrett, rhythmische Fussarbeit und Geige, Cajón, Akkordeon und Bass reagieren aufeinander. Ausserrhoder Kulturpreis und Werkbeitrag treffen auf Volksmusikpartner mit Goldenem Violinschlüssel und Prix Walo. Im Zentrum steht eine Begegnung, die aus Tanz Körpermusik macht und aus Tradition Bewegung.

Bettina Castaño – Flamencotanz, Zapateado, Cajón, Kastagnetten
Walter Alder – Hackbrett, Klavier
Michael Bösch – Violine
Willi Valotti – Akkordeon
Annemarie Knechtle – Bass

«Sie tanzt Flamenco an der Weltspitze.» (dance! dance!)
«Und so ist ihre Kunst auch für das Publikum nicht nur was fürs Auge, sondern erreicht weit tiefere Dimensionen, kann das Herz berühren.» (Nürtinger Zeitung, Jürgen Gerrmann)
«Ihre internationale Karriere verzeichnet bisher rund 50 eigene Bühnenprogramme, in denen sie die Flamenco-Tradition mit Musik aus anderen Kulturen in Dialog bringt.» (Appenzeller Zeitung)

«Flamenco & Appenzell» ist kein Nebeneinander zweier Folkloren, sondern ein Bühnenprogramm, das aus einer konkreten künstlerischen Idee entstanden ist: Die Anregung ging von Bettina Castaño aus; die Alderbuebe waren laut Programmtext sogleich begeistert. Seither begegnen sich auf der Bühne andalusische Tanzkunst und Appenzeller Streichmusik nicht als Gegensätze, sondern als rhythmische Partner.

Im Zentrum steht Bettina Castaño. Sie bringt Tanz, Kastagnetten, Cajón und rhythmische Fussarbeit in direkten Kontakt mit Hackbrett, Geige, Akkordeon und Bass. Die Appenzeller Seite antwortet mit «kernigen Rhythmen» und «getragenen Melodien»; die Tanzseite setzt Körper, Rhythmus und Bühnenpräsenz dagegen. So entsteht jene «rassige Melodik, kunstvolle Rhythmik und körperliche Ästhetik», die der Programmtext als Symbiose beschreibt.

Die Besonderheit liegt gerade darin, dass Bettina Castaño nicht vor Appenzeller Musik tanzt, sondern diese Musik körperlich weitertreibt. Das Hackbrett wird nicht exotische Farbe, die Geige nicht Begleitspur, die Handorgel nicht Kulisse: Alles greift ineinander. Kastagnetten und Hackbrett verschmelzen, Fussrhythmus und Streichmusik treten in einen Dialog, und die Musik öffnet sich von ursprünglicher Appenzeller Volksmusik bis zu internationalen Einflüssen.

Dass dieses Programm von Bettina Castaños internationaler Arbeit her gedacht ist, zeigt ihre Biografie: Sie lebt seit mehr als dreissig Jahren in Sevilla, leitet das Flamencoprojekt Schweiz, hat über 50 Bühnenprogramme entwickelt und trat unter anderem beim Lucerne Festival, Rheingau-Musikfestival, Menuhin Festival Gstaad, Kuhmo Chamber Festival, der Bienal de Arte Flamenco Sevilla, in der Oper Kairo, im Museo Guggenheim Bilbao, in der Philharmonie Bratislava und im National Center for Performing Arts in Mumbai auf.

Die Auszeichnungen schärfen den Rang dieser Begegnung: Bettina Castaño erhielt 1996 den kantonalen Kulturpreis von Appenzell Ausserrhoden und 2019 einen Werkbeitrag der Ausserrhodischen Kulturstiftung. Auf Seiten der Alderbuebe stehen unter anderem Walter Alders Goldener Violinschlüssel 2008 sowie Willi Valottis Prix Walo 1999 und Goldener Violinschlüssel 2003.

castano-flamenco.com
alderbuebe.com

Vanja Sky

Bluesrock mit Feuer, Classic-Rock-Riffs und einer Stimme für die grossen Bühnen

BLUESROCK • CLASSIC ROCK | Aus Kroatien kommt eine Gitarristin und Sängerin, die Blueswurzeln mit Classic Rock und viel Live-Energie verbindet. Das Album «Woman Named Trouble» wurde vom ROCKS Magazin unter die besten Veröffentlichungen 2020 gewählt; 2025 folgte mit «Access All Areas – Live» ein Doppel-Livealbum mit 16 Songs. Zwischen eigenen Stücken, rauem Bühnendrive und traditionsbewusstem Sound entsteht Musik, die direkt auf die Bühne zielt.

Line-up:
Vanja Sky – Gesang, Gitarre, Akustikgitarre
Guenter Haas – Gitarre, Leadgitarre, Backing Vocals
Artjom Feldtser – Bass
Johannes «Hannes» Hoffmann – Schlagzeug
Joost De Lange – Leadgitarre, je nach Live-Besetzung
Joshua Hoffmann – Bass, je nach Live-Besetzung

«Das aktuelle Livealbum ist unheimlich zackig, zeitgemäss und klassisch zugleich.» (Musix)
«Wer Female-fronted Bluesrock mag, wird an diesem Set sicher Gefallen finden.» (Blues Blast Magazine)
«Die junge kroatische Gitarristin formt eindrucksvoll ihren eigenen Stil.» (Get Ready to ROCK!)

Vanja Sky gehört zu den markantesten europäischen Stimmen an der Schnittstelle von Bluesrock, Classic Rock und rootsiger Gitarrenmusik. Ihre Geschichte beginnt nicht in einer Musikmetropole, sondern an der kroatischen Küste: Aus Umag stammend, entdeckte die gelernte Konditorin nach einem Konzert ihre Berufung für Blues und Rock, zog nach Zagreb und tauchte dort in die lokale Szene ein. Früh entstand ein Akustikduo mit Eduard «Jimmy» Matesic; kurz darauf folgte der Schritt auf internationale Bühnen.

Der Durchbruch kam rasant. Bereits das Debütalbum «Bad Penny» wurde in den Bessie Blues Studios in Stantonville, Tennessee, mit dem Grammy-prämierten Produzenten Jim Gaines aufgenommen; beteiligt waren unter anderem Bernard Allison und Mike Zito. Mit der Ruf Blues Caravan Tour 2018 sammelte Vanja Sky wichtige internationale Live-Erfahrung, später folgten Supportshows für Rockgrössen wie UFO, Canned Heat und Suzi Quatro sowie ein WDR-Rockpalast-Auftritt.

Besonders prominent ist die Auszeichnung von «Woman Named Trouble»: Das deutlich rockigere zweite Album wurde vom ROCKS Magazin neben Veröffentlichungen von AC/DC, Deep Purple, Bob Dylan und Bruce Springsteen zu den besten Platten des Jahres 2020 gezählt. Damit war klar, dass hier nicht nur ein Blues-Talent nach vorne drängt, sondern eine Künstlerin, die den Sprung in den Classic-Rock-Kontext überzeugend geschafft hat.

Mit «reborn» setzte Vanja Sky 2023 den nächsten Schritt. Das Album verbindet acht eigene Songs mit Rock-Klassikern; als Gäste wirkten Ric Lee von Ten Years After und Gerry McAvoy, langjähriger Bassist von Rory Gallagher, mit. Der Titel steht für Neustart und Weiterentwicklung: mehr Rockdruck, grössere Riffs, aber weiterhin verwurzelt im Blues. 2025 folgte «Access All Areas – Live» auf Kick The Flame/Broken Silence, ein 16 Songs starkes Doppel-Livealbum, das die Bühnenenergie der Band dokumentiert.

Live lebt diese Musik von direkter Ansprache, langen Gitarrenlinien und einer Band, die zwischen kraftvollem Groove und Balladenmomenten umschalten kann. Medienberichte heben immer wieder die Mischung aus rauem Bluesfundament, klassischem Rocksound und sichtbarer Spielfreude hervor. Das Resultat ist kein Retro-Museum, sondern ein aktueller, druckvoller Sound mit Respekt vor den grossen Vorbildern und genug eigener Handschrift für die nächsten grossen Bühnen.

www.vanjasky.rocks

The Cinelli Brothers

Preisgekrönter Blues, Soul und Rock’n’Roll mit Vintage-Groove und Gegenwartsdrall

BLUESROCK • SOUL • R’N’B | Zweimal als UK Blues Band of the Year ausgezeichnet, 2024 und 2026: Das Londoner Quartett verbindet elektrischen Chicago- und Texas-Blues mit Soul, R&B und Rock’n’Roll. Die Musik wurzelt in den 60er- und 70er-Jahren, klingt aber nie museal: mehrstimmiger Gesang, scharfes Handwerk, wechselnde Rollen und eine mitreissende Bühnenshow machen daraus ein zeitgemässes Live-Erlebnis, das Blues-Puristen ebenso abholt wie ein neues, jüngeres Publikum.

Line-up:
Marco Cinelli – Lead Vocals, Gitarre, Hammond
Alessandro «Nanni» Cinelli – Schlagzeug, Vocals, Percussion
Tom Julian-Jones – Harmonica, Gitarre, Vocals
Jorma – Bass, Gitarre, Vocals

«Eine R&B-Band höchsten Ranges.» (The Rocking Magpie)
«Live-Musik, wie sie sein sollte.» (Get Ready to Rock)
«Das herausragende, aussergewöhnliche Gewächs kündigt grosse Live-Momente an.» (Paris-Move & Blues Magazine)

The Cinelli Brothers gehören zu den spannendsten europäischen Blues-Acts der Gegenwart. Das Quartett aus London hat sich mit der Auszeichnung als UK Blues Band of the Year 2024 und 2026 endgültig an die Spitze der britischen Szene gespielt; bereits 2023 sorgte der 2. Platz bei der International Blues Challenge in Memphis für internationale Aufmerksamkeit.

Musikalisch schöpft die Band aus Chicago- und Texas-Blues, aus Soul, R&B und Rock’n’Roll, doch sie verwandelt diese Traditionen in einen eigenen, beweglichen Sound. Chess, Stax und Motown sind hörbar, aber nicht als Retro-Kopie: Die Songs leben von kräftigem Groove, warmen Hammond-Farben, schneidender Gitarre, erdiger Harp, mehrstimmigen Vocals und einem Bandverständnis, das auf der Bühne ständig in Bewegung bleibt. Genau dort entfaltet sich die eigentliche Kraft: Live wechseln Instrumente und Rollen, Stimmen treten nach vorne, Soli entstehen aus dem Moment, und die Verbindung zum Publikum wird Teil der Show.

Seit dem Debüt «Babe Please Set Your Alarm» von 2018 hat die Band ihr Profil kontinuierlich geschärft. «Villa Jukejoint» erreichte Platz 1 der IBBA-Charts, «No Country for Bluesmen» brachte namhafte Gäste der britischen Bluesszene zusammen, und «Almost Exactly» wurde 2024 in New York lanciert und ebenfalls stark aufgenommen. 2026 folgte mit «Live Here And There» ein Livealbum, das aus über 270 Shows montiert wurde und die Bühnenenergie der Band bündeln soll.

Dass The Cinelli Brothers nicht nur ein Fachpublikum erreichen, liegt an dieser Mischung aus handwerklicher Tiefe und direkter Spielfreude. Die Band spricht Blues-Kennerinnen und -Kenner an, ohne sich in Purismus zu verlieren, und zieht zugleich ein jüngeres Publikum an, das vor allem Energie, Groove und Charakter sucht. Mit über 1000 Shows, Auftritten in mehr als 20 Ländern, Rockpalast-Präsenz und wachsender internationaler Fangemeinde ist aus der gemeinsamen Leidenschaft für Blues und Soul ein Live-Phänomen geworden, das Awards nicht nur sammelt, sondern auf jeder Bühne neu begründet.

Marco Cinelli ist der charismatische Frontmann der Band und verbindet rohe Bluesgitarre, Soul-Vocals und Hammond-Sound mit explosiver Bühnenpräsenz.

Alessandro «Nanni» Cinelli bildet das rhythmische Rückgrat: ein Drummer mit tiefem Groove, dynamischer Präzision und unermüdlicher Live-Energie.

Tom Julian-Jones ist Multiinstrumentalist an Harmonica, Gitarre und Gesang und bringt Vintage-Soul, Americana-Farben und starke Musikalität in den Bandsound.

Jorma prägt Bass, Gitarre und Vocals mit tiefen Grooves, roher Musikalität, Vielseitigkeit und spontaner Bühnenkraft.

www.cinellibrothers.com